Nordkurve-MD

Presse 11

Wie Osnabrück am Ende die Nase vorn hatte ...

Es war ein „Herzschlag“-Finale, wie es spannender kaum hätte verlaufen können. Während der letzten 90 Minuten der Saison 2006/07 wechselte der zweite Aufsteiger zwischen dem FCM (59 Punkte), Osnabrück (58) und Wuppertal (57) hin und her. Die Volksstimme blickt noch einmal auf die Dramatik des vergangenen Sonnabends ab 14 Uhr zurück.
14.00 Uhr: Anstoß in Osnabrück (gegen Ahlen) und Wuppertal (gegen Emden), in Magdeburg (gegen St. Pauli) beginnt die Partie zwei Minuten später.
11. Minute: Ahlen geht in Osnabrück nach einem Abwehrfehler in Führung. Totenstille an der Bremer Brücke, der VfL ist meilenweit von der 2. Liga entfernt.
44. Minute: Wuppertal schießt gegen Emden kurz vor der Pause das 1:0. Bleibt es bei diesem Spielstand, steigen die Borussen auf, weil Osnabrück zurückliegt und es in Magdeburg zur Pause 0:0 steht.
53. Minute: Ausgleich in Wuppertal – 1:1. Nun ist in der so genannten „Blitztabelle“ Magdeburg wieder vorne.
59. Minute: Schock für den FCM – 0:1 gegen St. Pauli. Das bedeutet: Wuppertal zieht erneut vorbei, ist Zweiter.
62. Minute: Wuppertals Ausgangsposition wird durch das 2:1 noch besser.
71. Minute: Schon wieder Tor in Wuppertal – 2:2. Magdeburg schiebt sich dadurch erneut auf Platz zwei.
72. Minute: Dem FCM gelingt das 1:1. Platz zwei damit gefestigt.
80. Minute: Osnabrück gleicht aus. An der Aufstiegs-Konstellation ändert dieses Tor jedoch noch nichts. Magdeburg ist weiter mit einem Punkt vorn.
86. Minute: Wuppertals Träume zerplatzen, weil Emden durch ein Eigentor das 3:2 erzielt.
87. Minute: Osnabrück macht das 2:1, hat das Spiel gedreht und zieht erstmals an Magdeburg vorbei.
90. Minute: Das 4:2 für Emden in Wuppertal hat nur noch statistischen Wert.
Ein Tor fällt zwar in Osnabrück und Magdeburg nicht mehr, doch der Nervenkitzel wird noch dadurch gesteigert, dass in Osnabrück Schluss ist, in Magdeburg jedoch noch wenige Minuten zu spielen sind. Die Kunde vom Osnabrücker 2:1 erreicht mittlerweile auch die Spieler auf dem Rasen. Alles nach vorne heißt die Devise. Doch als Gersters Flachschuss knapp am Kasten vorbeizischt und Schiedrichter Rafati aus Hannover um 15:51 Uhr abpfeift, heißt der zweite Aufsteiger nach St. Pauli eben nicht der 1. FC Magdeburg, sondern VfL Osnabrück.

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