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Presse 22

In der Rückserie schnellte Besucherzahl steil nach oben

Mit dem Umzug ins neue Stadion zur Winterpause und der zunehmend besseren Ausgangsposition waren beim Regionalligisten 1. FC Magdeburg natürlich auch die Zuschauerzahlen gestiegen. Dass es aber solch gravierende Unterschiede in den jeweils neun Spielen zwischen der Hin- (28 276) und Rückrunde (116 869) gab, ist schon bemerkenswert.
Im Ausweichquartier Germerstadion war das Interesse in der Hinserie trotz des gerade vollzogenen Aufstiegs enttäuschend. Den besten Besuch mit 3754 Zuschauern verbuchte der Club noch beim Ostderby gegen RW Erfurt. Der Schnitt lag am Ende bei 3142.
Da war man aus Oberligazeiten, als das Germerstadion mit knapp 5000 nicht nur einmal ausverkauft war, andere Zahlen gewohnt. Und nicht wenige unkten damals, es werde ein böses Erwachen in der neuen und nahezu leeren Arena – siehe Zentralstadion in Leipzig – geben. Doch dann kam alles ganz anders.
Schon beim Einweihungsspiel am 19. Dezember gegen Eintracht Braunschweig (0:0) strömten 13 279 in die neue Arena, gegen Herbstmeister Werder Bremen (0:3) am 23. Januar 2007 waren es noch mehr (24 053).
Das erste Regionalligaspiel gegen Holstein Kiel (0:0) wollten dann immerhin 8012 sehen. Das neue „Schmuckkästchen“ war am 10. Februar auch der ARDSportschau einen Beitrag wert.
Mehr oder weniger nach oben schnellten die Zahlen dann ab Ende März. Gegen Dynamo Dresden kamen 20 000, gegen Union Berlin mehr als 18 000, und auch gegen die zweiten Vertretungen von Borussia Dortmund (8051), Werder Bremen (10 792) und Bayer Leverkusen II (14 005) war das Interesse groß. Die Krönung stellte dann das Saison-„Finale“ gegen den FC St. Pauli da – 25 300. Das sind nur unwesentlich weniger als alle Heimspiele der Hinrunde zusammen ...
Unterm Strich hatte der Club 116 869 Zuschauer in den neun Partien in die Arena gelockt. Das ergibt einen Schnitt von stolzen 12 985.
Bei dieser Zahl reagierte selbst Manager Bernd Hofmann verblüfft: „Fast 13 000. Damit war nun wirklich nicht zu rechnen.“ Und Präsident Volker Rehboldt meinte: „Stadion und Mannschaft haben zu einer Symbiose gefunden, wobei natürlich die sportlichen Leistungen dem Stadionbau in die Karten spielten.“
Für die neue Saison plant der FCM mit durchschnittlich 7000 Besuchern pro Heimspiel. Rehboldt: „Angesichts der Spannungsmomente und Gegnerschaft ist das, so denken wir, eine konservative seriöse Schätzung. Bei den Amateurteams kalkulieren wir mit 3500, bei den Knüllern wie gegen Dynamo Dresden mit 15 000. Aus dieser Mischung entstand die Zahl 7000.“

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