Nordkurve-MD

Presse 41

Ablösefrei: Unger kommt vom Aufsteiger Osnabrück

Der 1. FC Magdeburg kommt mit seinen Personalplanungen für die neue Regionalligasaison weiter voran. Gestern unterschrieb der aus Markranstädt stammende Torhüter Marian Unger, der ablösefrei vom Zweitliga-Aufsteiger VfL Osnabrück kommt, einen Zweijahresvertrag bei den Blau-Weißen.
Magdeburg. Der 23-jährige Unger, der über die Stationen BFC Dynamo, FC Carl Zeiss Jena und MSV Neuruppin zum VfL Osnabrück gekommen war, wird beim FCM die Nummer 1 tragen. Nachdem Keeper Daniel Rothe von den Elbestädtern kein neues Vertragsangebot erhalten hatte, ist nun zu erwarten, dass Neuzugang Unger mit FCM-Eigengewächs Christian Beer um den Stammplatz im Regionalligateam kämpft. Nummer drei auf der Torhüterposition des FCM ist Matthias Tischer.
„Ich möchte an der derzeitigen Entwicklung des 1. FCM mitwirken und hoffe dabei, mit meinen Leistungen auch einen gehörigen Teil beitragen zu können“, sagte der 1,87 m große und ledige, am 17. November 1983 geborene Blondschopf zu den Vorhaben bei seinem neuen Verein.
Unger, dessen Marktwert mit 100 000 Euro veranschlagt wird und dessen Vertrag beim Zweiten der vergangenen Regionalligasaison auslief, hatte in den zurückliegenden Jahren Tests bei Bayern München (2005) und beim FC Erzgebirge Aue (2006) absolviert.
FCM-Trainer Dirk Heyne zeigte sich recht erfreut über den Neuzugang. „Marian hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass er zu sehr guten Leistungen fähig ist. Wenn er diese auch bei uns zeigt, erwarte ich einen sehr spannenden Zweikampf um den Platz zwischen den Pfosten“, sagte der 49-Jährige.
Recht aufgeräumt zeigte sich angesichts des gelungenen Coups gestern auch Bernd Hofmann. Auf Volksstimme-Nachfrage nach den notwendigen und noch für diese Woche angekündigten Neuverpfl ichtungen von zwei Angreifern entgegnete der FCM-Manager gelassen: „Bis zu unserem Trainingsauftakt für die kommende Regionalligasaison am Montag, dem 25. Juni, haben wir ja noch ein wenig Zeit. Fakt ist aber – wir brauchen jetzt noch zwei Stürmer. Es kann sogar sein, dass am Sonnabend oder Sonntag die Unterschriften unter die Verträge gesetzt werden.“
Der Verein befinde sich im Vergleich zu anderen Konkurrenten in einer komfortablen und „angenehmen Situation“, seine Mannschaft nach der zurückliegenden Saison weitestgehend zusammengehalten zu haben: „Wir müssen nur vier neue Spieler verpfl ichten.“
Allerdings, so Hofmann, könne er sich auch vorstellen, noch in der kommenden Woche, der ersten Trainingswoche also, weitere Neuverpfl ichtungen zu präsentieren.
Ausweichend antwortete der umtriebige Manager allerdings auf die Frage, ob sich die potenziellen FCM-Angreifer aus dem Bereich des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) rekrutieren würden: „Wir sind auf verschiedenen Fährten. Da wird verhandelt, es gibt Absagen der einen oder der anderen Seite. Aber das ist ganz normal in unserem Geschäft. Wir werden keinesfalls in Panik verfallen. Schließlich endet die Wechselfrist erst am 31. August.“

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