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Presse 54

FCM: „Nehmen es im DFB-Pokal, wie es kommt“

Während bei den FCM-Akteuren derzeit der Vorbereitungsschweiß in Strömen fließt, hat man beim Klub einen Termin seit längerem fest ins Auge gefasst: die Auslosung der 1. Runde des DFB-Pokals. Wenn morgen Abend (ab 23 Uhr) im aktuellen Sportstudio des ZDF Nationalspielerin Silke Rottenberg Glücksfee spielt, befi ndet sich auch das Los des Landespokalsiegers FCM unter denen der beteiligten 64 Vereine.
Das Reglement will es so, dass die Amateurklubs in dieser Runde Heimrecht genießen und – wichtiger noch – auf jeden Fall auf einen Erst- oder Zweitligisten treffen. „Einen Lieblingsgegner haben wir nicht“, sagt FCMPräsident Volker Rehboldt. „Wir nehmen es, wie es kommt. Können es ohnehin nicht beeinfl ussen. Wir sind froh, dass wir überhaupt dabei sind.“
Obwohl sich eigentlich die „Zweite“ als Landespokalsieger für den Wettbewerb qualifi ziert hat, steht für Rehboldt außer Frage, „dass im ersten DFB-Pokalspiel im neuen Stadion natürlich die komplette Erste“ aufl äuft (Termin der 1. Runde: 4. und 5. August).
Im vergangenen Jahr war der FCM bereits in der 1. Runde daheim mit 7:8 (1:1, 0:0) nach dramatischem Elfmeterschießen gegen den Zweitligisten SC Paderborn ausgeschieden.
Auch wenn der Pokal für einen Drittligisten ziemlich attraktiv ist (eine Garantiesumme aus TVGeldern von 58 000 Euro sowie die Hälfte der Einnahmen sind sicher), stellt der Klubchef klar: „Der Pokal ist für uns die Kür, die Pflicht heißt nach wie vor Regionalliga.“
Und dafür fühlt sich der Club gut gerüstet. „Auf der Mitgliederversammlung am Mittwoch“, so Rehboldt, „haben die Fans unseren Kurs der wirtschaftlichen Vernunft ausdrücklich sanktioniert. Wir sind schuldenfrei und haben in der vergangenen Saison nach jetzigem Stand ein Plus von 220 000 Euro erwirtschaftet.“
„Einigen Handlungsbedarf“ sieht man in der Führungsetage allerdings noch im personellen Bereich des Teams. Zu der im Umfeld zunehmenden Kritik an zu wenig durchschlagskräftigen Stürmern im Kader, wiederholte Rehboldt gestern: „Wir werden uns auf jeden Fall noch mit einem Angreifer verstärken.“ Es sei wünschenswert, dass diese Verstärkung in der nächsten Woche zur Mannschaft stößt, „denn es macht wenig Sinn, wenn ein Neuer erst zum Ende der Vorbereitung kommt“. Namen wollte der Präsident jedoch nicht nennen.

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