Nordkurve-MD

Presse 6

                          FCM-Präsident ist siegesgewiss

Noch ein Tag, dann ist entweder die Sensation perfekt oder – was niemand hofft – eine Riesenchance vertan. Der Fußball-Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Magdeburg kann morgen (14 Uhr) mit einem Sieg gegen den bereits aufgestiegenen FC St. Pauli den Durchmarsch in die 2. Bundesliga schaffen. Bei der abschließenden Pressekonferenz gab sich Präsident Volker Rehboldt gestern höchst optimistisch: „Ich glaube fest daran, dass wir gewinnen. In entscheidenden Spielen war unsere Mannschaft immer präsent.“
Die neue Magdeburger Arena ist beim morgigen Spiel mit 25 300 Plätzen erstmals restlos ausverkauft. Die Zahl der Einlassschleusen wird auf 36 erhöht. Allerdings bleibt als Pufferzone zwischen den FCM-Anhängern und 2600 St.-Pauli-Fans der mittlerweile reparierte Block 16 mit knapp 1200 Plätzen frei.
Rehboldt kritisierte erneut diese von der Polizei in Abstimmung mit dem Deutschen Fußball-Bund getroffene Entscheidung. „Das ist ausgesprochen ärgerlich. Wir haben ein funkelnagelneues Stadion, das allen FIFA-Vorschriften entspricht, und dürfen es dennoch nicht füllen. Im Hinblick auf die neue Saison muss darüber noch einmal gesprochen werden. Ein halber Block als Pufferzone hätte ausgereicht, zumal bei diesem Spiel kein Gewaltpotenzial wie beispielsweise gegen Dynamo Dresden zu erwarten ist.“
Wer keine Karte mehr ergattern konnte, hat die Möglichkeit, bei einer „Public-Viewing“-Veranstaltung auf dem Alten Markt in der Innenstadt die Partie auf einer 17 Quadratmeter großen Leinwand zu verfolgen. Zudem überträgt der MDR live ab 13.45 Uhr.
Rehboldt betonte noch einmal, dass es der FCM aus eigener Kraft schaffen kann und nicht auf die Konkurrenz aus Osnabrück, Wuppertal und Emden blicken muss: „Andere versuchen zwar, mit großem Getöse uns zu verunsichern, aber sie sind auf fremde Hilfe angewiesen, wir nicht.“

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